Amsterdam Klezmer Band

Die Wurzeln der Amsterdam Klezmer Band liegen sowohl auf der Straße als auch am Musikkonservatorium. Die Band liebt Tradition und Innovation, bringt Festivalzelte zum Beben, reißt die Dächer von Konzertsälen ab und rührt das Publikum in Theatern zu Tränen. Die AKB ist seit fast 30 Jahren musikalisch aktiv.

Die Musik der Amsterdam Klezmer Band ist eine mitreißende Mischung aus Klezmer, Balkan, Ska, Jazz, Zigeunermusik, orientalischen Klängen und Hip-Hop. Es ist eine energiegeladene Stilmischung, die in jeder Live-Situation garantiert für eine große Party sorgt.

Mit ihrem neuen Album „Diaspora“ (Asphalt Tango Records) kehrt die Band im Jahr 2026 zu ihren akustischen Wurzeln zurück und gestaltet diese dabei auf subtile Weise neu. Dabei fängt sie die Musik in ihrer unmittelbarsten und fröhlichsten Form ein, wobei Schlagzeuger Mischa Porte eine neue, herausragende Rolle einnimmt.

Seit 1996 hat sich diese Gruppe von Amsterdamer Musikern zu einem eingespielten, international bekannten siebenköpfigen Klezmer-Phänomen entwickelt. Wer aufgrund des Namens einen traditionellen Abend erwartet, wird eine Überraschung erleben. Denn die AKB hat ihren ganz eigenen Sound entwickelt, bei dem ihre eigenen Kompositionen durch Rap, Elektronik oder ein mitreißendes Saxophon bereichert werden.

Die Amsterdam Klezmer Band begeistert weltweit. In Südamerika entstehen immer mehr Bands, die AKB-Songs covern. Was die AKB von vielen anderen Balkan- und Klezmer-Bands unterscheidet, ist die Art und Weise, wie es der vielseitigen und sich ständig weiterentwickelnden Band immer wieder gelingt, ihrer Musik eine neue Bedeutung zu verleihen. Die Musik der Band ist stets offen für ungewöhnliche oder angenehm aufrüttelnde musikalische Einflüsse. Deshalb klingt die Band frisch und mitreißend – und das wird vom Publikum entsprechend honoriert. Das Ziel der Band ist einfach: Gemeinsam mit möglichst vielen unterschiedlichen Menschen das Leben mit Musik zu feiern. Die Amsterdam Klezmer Band macht keinen Unterschied zwischen Genres, Stilen, Herkunft, Religion oder Politik.

Und dieser Ansatz hat sich in vielen Ländern bewährt. Die Band trat nicht nur bei großen Festivals in Europa wie dem Lowlands, dem North Sea Jazz Festival und dem Sziget auf, sondern spielte auch im Concertgebouw in Amsterdam, im Wiener Konzerthaus, in der Cité de la Musique in Paris und beim Jazzfestival in Hongkong. Ob Festivals, Theater, Bühnen, Konzertsäle, Bars oder einfach unter freiem Himmel auf der Straße – keine Bühne ist zu groß oder zu klein.

Die Besetzung der Band besteht aus Job Chajes (Saxophon und Rap), Janfie van Strien (Klarinette, Percussion), Joop van der Linden (Posaune und Gitarre), Jasper de Beer (Bass), Ellen van Vliet (Akkordeon) und Mischa Porte (Percussion und Schlagzeug).

Mittlerweile sind 20 Alben erschienen. Sie haben mit Söndörgő, dem Amsterdam Andalusian Orchestra, der Galata Gypsy Band und vielen anderen zusammengearbeitet. Unter anderem wurden Soundtracks für den Film „Le Chat du Rabbin“ von Joann Sfar sowie Musik für die Naturdokumentation „De Wilde Stad“ veröffentlicht.

Foto: Tessa Posthuma