Gesine Hadulla

Geboren in:

Traunstein, Oberbayern

Jetziger Lebensmittelpunkt:

Amsterdam

Instrument:

Viola

Zweit-, Dritt- oder gar Viertinstrument:

Als Kind habe ich Geige, Harfe und Klavier gespielt.

Mein Berufswunsch als Kind:

Komponistin/Erfinderin/Künstlerin

Diesen Beruf haben sich meine Eltern für mich vorgestellt:

Ich habe nachgefragt, sie haben sich keine Gedanken darüber gemacht, was ich einmal werden könnte. In meiner Kindheit ging es viel um das Glücklich sein im Jetzt.

Werke oder Konzerterlebnisse, die mich prägte/n:

Das Ende des ersten Satzes des Streichquartetts Nr. 10 op. 74 von Beethoven und insbesondere die Quatour Ébène-Aufnahme.

Werk mit dem größten Musiziervergnügen (und warum?):

Das eine Werk gibt es für mich nicht, das wäre ja auch langweilig, dann würde ich natürlich so of wie möglich das spielen. Es gibt immer etwas, das noch mehr Spaß und Herausforderung mit sich bringt.

Von dieser Komponistin / diesem Komponisten wünsche ich mir ein Werk für mein Instrument (und warum?):

Ich würde gerne in die Vergangenheit reisen, um ein Brahms-Bratschenkonzert oder ein paar Beethoven-Sonaten in Aufrag zu geben.

Dafür würde ich mitten in der Nacht aufstehen:

Einen frühen Zug.

Besonderes / kurioses eigenes Konzerterlebnis:

Fast jedes Konzert birgt ein zwei kuriose Momente, oft bin ich aber so voller Adrenalin, dass ich die verrücktesten Dinge als ganz normal abtue.

Mein wertvollster Tipp für den Musikernachwuchs:

Machen was sich gut anfühlt und nach dem Klang suchen, den man vielleicht noch vermisst auf der Welt.

Das wünsche ich mir für die Zukunf der Klassik-Szene:

Offenheit für neue Programme und Stücke; auf menschlicher Ebene weniger Hierarchie unter MusikerInnen.

Mein nächstes Projekt:

Eine Alpenüberquerung.

Das verbinde ich mit der Musikstadt Leipzig:

Mein zukünfiges Zuhause, da ich für mein Masterstudium nun von Amsterdam dorthin ziehe. Ich freue mich sehr auf die Zeit in einer musikgeschichtlich derart relevanten Stadt.