Lise Berthaud

Lise Berthaud wird in der internationalen Musikszene als herausragende Persönlichkeit gelobt. Sie ist in zahlreichen renommierten Konzertsälen der Welt aufgetreten (Théâtre des Champs-Elysées, Het Concertgebouw, Festspielhaus Baden Baden, Elbphilharmonie, Musikverein, Wiener Konzerthaus, Wigmore Hall, Bridgewater Hall, The Sage Gateshead, Philharmonie de Paris, Moritzburg Festival, Schwartzenbergs Schubertiade Hohenems, Rencontres Musicales d’Evian) mit Künstlern wie Renaud Capuçon, Baiba Skride, Lauma Skride, Harriet Krijgh, Julian Steckel, Daishin Kashimoto, Eric Le Sage, Augustin Dumay, Pierre-Laurent Aimard, Emmanuel Pahud, Gordan Nikollich, Martin Helmchen, Marie-Elisabeth Hecker, Alina Ibragimova, Veronika Eberle, Christian Poltera, Quatuor Ebène und dem Modigliani Quartett.

Als Solistin hat Lise mit allen BBC-Orchestern gespielt, darunter bei ihrem BBC Proms-Debüt 2014 mit dem BBC Symphony Orchestra und Andrew Litton. Weitere Solo-Engagements umfassen das Iceland Symphony Orchestra, Orchestre National de Belgique, Düsseldorfer Symphoniker, Orchestre National de Lyon, les Musiciens du Louvre, Wroclaw Philharmonic Orchestra, Sao Paulo Philharmonic Orchestra, Orchestre de Chambre de Paris, Orchestre de Chambre de Wallonie, Hong-Kong Sinfonietta und verschiedenen Orchestern in Frankreich mit Dirigenten wie Sakari Oramo, Fabien Gabel, Emmanuel Krivine, Andrew Litton, François Leleux, Paul Mc Creesh, Marc Minkowski, Leonard Slatkin, der Lise einlud, Harold in Italien mit dem Orchestre National de Lyon im Rahmen der Berlioz-Gesamteinspielung des Orchesters für Naxos aufzuführen und aufzunehmen.

Von 2013 bis 2015 war Lise Teil des renommierten BBC Radio 3’s New Generation Artists Scheme, das es ihr ermöglichte, mit allen BBC-Orchestern aufzutreten und ein umfangreiches Repertoire sowohl live als auch im Studio aufzunehmen.

Nachdem sie an Eric Le Sages erfolgreicher Schumann- und Fauré-Aufnahme mitgewirkt hatte, veröffentlichte sie 2013 ihr erstes Soloalbum mit dem Pianisten Adam Laloum beim französischen Label Aparté. Die Platte mit Werken von Brahms, Schumann und Schubert wurde einhellig gelobt und erhielt in Frankreich mehrere Auszeichnungen. Ihre Leidenschaft für zeitgenössische Musik hat sie zur Zusammenarbeit mit verschiedenen Komponisten geführt, darunter Philippe Hersant, Thierry Escaich, Henri Dutilleux, Gyorgy Kurtag, Guillaume Connesson oder Florentine Mulsant.

Lise Berthaud wurde 1982 geboren und begann im Alter von 5 Jahren mit dem Geigenunterricht. Sie studierte bei Pierre-Henry Xuereb und Gérard Caussé am Conservatoire National Supérieur de Paris und war Preisträgerin des Europäischen Wettbewerbs für junge Instrumentalisten im Jahr 2000. Im Jahr 2005 gewann sie den Hindemith-Preis beim Internationalen Wettbewerb in Genf. Sie wurde von den Victoires de la Musique Classique 2009 als “Révélation de l’Année” (Newcomer des Jahres) nominiert.

Lise Berthaud spielt eine Antonio-Casini-Bratsche von 1660, mit freundlicher Genehmigung von Bernard Magrez.

Foto: Marie Rolland