Emilija Kortus

Geboren in:

Toronto, Kanada

Jetziger Lebensmittelpunkt:

Berlin und Leipzig

Instrument:

Violine

Zweit-, Dritt- oder gar Viertinstrument:

Klavier, aber nicht mehr so fit, wie als ich zwölf Jahre alt war.

Mein Berufswunsch als Kind:

Ich wollte seit immer Geigerin werden.

Diesen Beruf haben sich mein Eltern für mich vorgestellt:

Musikerin (Geigerin), weil meine Eltern gesehen haben, wie viel Glück die Musik mir bringt.

Werke oder Konzerterlebnisse, die mich prägte/n:

Werke von J.S. Bach, D. Scarlatti, L.v. Beethoven, Paul Hindemith und Eugène Ysaÿe waren mir seit immer das größte Vergnügen im Konzert zu erleben, oder selber zu spielen.

Werk mit dem größten Musiziervergnügen (und warum?):

Die erste Violinsonate, op. 80, in f-moll von Sergei Prokofjew, weil hinter diesem Stück die ganze Genialität Prokofjews liegt. Das Musiziervergnügen soll natürlich immer für alle Werke so groß wie möglich sein.

Von dieser Komponistin / diesem Komponisten wünsche ich mir ein Werk für mein Instrument (und warum?):

Es wäre für mich ein Traum, wenn Miles Davis Stücke für Violine geschrieben hätte, weil es unseres Repertoire unglaublich viel erweitern würde.

Dafür würde ich mitten in der Nacht aufstehen:

Eine fliegende Mücke fangen.

Besonderes / kurioses eigenes Konzerterlebnis:

Als ich die Uraufführung von John Cages „Cheap Imitation“ für Violine im 2013 gespielt habe, haben andere fünf Spieler gleichzeitig andere Werke von Cage gespielt. Dieses Konzept ist damals eine wunderschöne Mischung/Werk geworden und hat mich inspiriert, immer neugierig und offen zu bleiben. Das Motto von diesem Projekt war der Satz von John Cage: “I can’t understand why people are frightened of new ideas. I’m frightened of the old ones.“

Mein wertvollster Tipp für den Musikernachwuchs:

Immer aufeinander aufzupassen und immer auf sich zu vertrauen.

Das wünsche ich mir für die Zukunft der Klassik-Szene:

Dass die klassische Musik auf noch mehr Leuten zugeht und dass wir immer neue Ideen entwickeln.

Mein nächstes Projekt:

Das Streichquintett von Franz Schubert an der HMT Leipzig, das Projekt mit GECA in Genf (Geneva Camerata) und der internationale ARD-Wettbewerb in München.

Das verbinde ich mit der Musikstadt Leipzig:

Da ich seit 2015 in Leipzig wohne und studiere, verbinde ich mit Leipzig zahlreiche Studiumerlebnisse, Konzerte (z. B. in der Thomaskirche, im Schumann-Haus, Mendelssohn-Haus u.a.), und Festivals, die in Leipzig stattgefunden haben. Gleichfalls die intensive Arbeit mit Frau Widmann und Abende im Beyerhaus und Flowerpower mit Freunden, die mir jetzt Familie sind.

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