Antje Weithaas

Geboren in:

Guben

Jetziger Lebensmittelpunkt:

Potsdam

Instrument:

Violine

Zweit-, Dritt- oder gar Viertinstrument:

Amateurmäßig Klavier und ausreichend Gitarre für Lagerfeuerabende

Mein Berufswunsch als Kind:

Musikerin oder Studium der Mathematik

Diesen Beruf haben sich meine Eltern für mich vorgestellt:

Wahrscheinlich auch Musikerin

Werke oder Konzerterlebnisse, die mich prägte/n:

Als Kind vor allem Opern im Theater Cottbus, ab der Spezialschulzeit in Dresden die Konzerte der Staatskapelle Dresden mit Herbert Blomstedt. Ich kann mich nicht auf einzelne Werke festlegen. Alles erschien mir damals faszinierend. Wenn ich mich entscheiden muss, dann die Brahms Sinfonien, vor allem Nr. 3 und 4.

Werk mit dem größten Musiziervergnügen (und warum?):

Jedes Werk, was ich als Nächstes spiele, sonst wäre es nicht lebendig und spontan empfunden.

Von dieser Komponistin / diesem Komponisten wünsche ich mir ein Werk für mein Instrument (und warum?):

Gar nicht so einfach. Die Geige ist ja fast von allen musikalischen Genies wunderbarerweise bedacht worden. Gustav Mahler: Seine abgründig melancholische und zutiefst menschliche Sprache berührt mich immer sehr besonders. Unter den zeitgenössischen Komponisten Olga Neuwirth. Für mich eine der spannendsten und innovativsten Komponist*innen im Moment.

Dafür würde ich mitten in der Nacht aufstehen:

Wenn sie noch leben würde, dann für ein Livekonzert oder Oper mit Maria Callas.

Besonderes / kurioses eigenes Konzerterlebnis:

Als beim Kodaly Duo während meines letzten Konzertes beim Festival in Kuhmo mein Bogen nach der letzten Note über die Bühne schlitterte. Er hat es ohne schlimmere Blessuren überlebt.

Mein wertvollster Tipp für den Musikernachwuchs:

Sich nie verbiegen, immer authentisch bleiben, die Demut gegenüber der Musik nicht verlieren und nur so viel auf Social Media von sich preisgeben, wie unbedingt notwendig. Berührende Interpretationen können nur durch Zweifel entstehen. Mein Lieblingssatz von Johannes Kepler „Nur wer zweifelt, kann sich auch sicher sein.“

Das wünsche ich mir für die Zukunft der Klassik-Szene:

Mut, Innovation und Qualitätsbewusstsein von allen Beteiligten und die Hoffnung, dass die Veranstalter den Blick für die Jugend trotz finanzieller Zwänge nicht verlieren. Von unseren Politikern das Verstehen, dass Kultur für eine Gesellschaft systemrelevant ist und Demokratie nur mit kulturell gebildeten Menschen funktionieren kann.

Mein nächstes Projekt:

Ändert sich durch die ständigen coronabedingten Absagen täglich…

Das verbinde ich mit der Musikstadt Leipzig:

Immer wieder das innere Staunen über den Reichtum an Geistesgrößen, die diese Stadt kulturell geprägt haben und die Freude darüber, dass das heutige Leipzig immer noch eine der lebendigsten Kulturstädte ist.

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