Pauline Sachse

Geboren in:

Hamburg

Jetziger Lebensmittelpunkt:

Lübeck

Instrument:

Viola

Zweit-, Dritt- oder gar Viertinstrument:

Keines

Mein Berufswunsch als Kind:

Tänzerin

Diesen Beruf haben sich meine Eltern für mich vorgestellt:

Werke oder Konzerterlebnisse, die mich prägte/n:

Bruckners 7. Sinfonie mit 14 Jahren im Jugendorchester zu spielen, hat mich nachhaltig geprägt. Wir sind damals kollektiv über uns hinausgewachsen.

Werk mit dem größten Musiziervergnügen (und warum?):

Da würde ich mich ungern festlegen. Erstens liebe ich die Vielfalt und zweitens hängt das Musiziervergnügen für mich maßgeblich von meinen Kammermusikpartnern ab.

Von dieser Komponistin / diesem Komponisten wünsche ich mir ein Werk für mein Instrument (und warum?):

Da würde ich mir neben der „Sinfonia Concertante“ ein weiteres Konzert von Mozart wünschen und gerne auch noch ein Konzert von Brahms, schon alleine um die Repertoire Liste für Probespiele zu erweitern, aber auch weil ich beide Komponisten sehr liebe und sie herrlich für die Viola geschrieben haben – wenn sie sie denn im Visier hatten!

Dafür würde ich mitten in der Nacht aufstehen:

Da müsste schon das Haus unter Wasser stehen…

Besonderes / kurioses eigenes Konzerterlebnis:

Ich habe einmal den ersten Satz von Mendelssohns a-Moll Quartett op.13 mit einem Dur Akkord statt wie von ihm gewünscht in Moll beendet. Das Konzert fand in einer Kirche statt und die Glocken läuteten gegen Ende des ersten Satzes beharrlich auf einem Cis. Unabgesprochen spielten sowohl die zweite Geigerin als auch ich dann versehentlich ebenfalls ein Cis und endeten im strahlenden A-Dur.

Mein wertvollster Tipp für den Musikernachwuchs:

Folgt Eurer Leidenschaft!

Das wünsche ich mir für die Zukunft der Klassik-Szene:

Ich wünsche mir, dass gerade kleine Formate und Festivals die Pandemie überleben und es auch in Zukunft eine vielfältige Kulturlandschaft geben wird!

Mein nächstes Projekt:

Ich arbeite derzeit an einem Projekt über Hildegard von Bingen mit eigenen Stücken und an der Festivalplanung fürs Brahmsfestival in Lübeck, welches Anfang Mai hoffentlich nicht rein digital stattfinden muss.

Das verbinde ich mit der Musikstadt Leipzig:

Sehr schöne Erinnerungen an das vergangene Festival „10 für Clara!“ zum Festjahr CLARA19.

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