Eckart Runge

Geboren in:

Heidelberg

Jetziger Lebensmittelpunkt:

Berlin

Instrument:

Violoncello

Zweit-, Dritt- oder gar Viertinstrument:

Ukulele, Blockflöte

Mein Berufswunsch als Kind:

Astronaut, Zirkusakrobat

Diesen Beruf haben sich meine Eltern für mich vorgestellt:

Akademiker, in jedem Fall einen „vernünftigen“ Beruf, oder Historiker wie meine Eltern selbst.

Werke oder Konzerterlebnisse, die mich prägte/n:

Antonín Dvořáks Cellokonzert mit Mstislaw Rostropovich, das mir als Zehnjähriger meine Großmutter auf LP schenkte, und wenig später den großen Paul Tortelier in seiner charismatischen und eloquenten Art im Konzert zu erleben.

Werk mit dem größten Musiziervergnügen (und warum?):

Eigene Arrangements bei denen improvisatorische Elemente eine große Freiheit erlauben und der langsame Satz des Schubert Quintetts.

Von dieser Komponistin / diesem Komponisten wünsche ich mir ein Werk für mein Instrument (und warum?):

Im Traum wünsche ich mir eine Sonate von Chick Corea, ich liebe seine groovige Musiksprache, sowie ein farbenreiches, hoch emotionales Cellokonzert von Gustav Mahler.

Dafür würde ich mitten in der Nacht aufstehen:

Um den urgewaltigen Vulkan Stromboli aus einem Boot vom Ozean aus, umgeben vom Schwarz des Himmels und des Meeres, beobachten zu können.

Besonderes / kurioses eigenes Konzerterlebnis:

Ein Konzert in Buenos Aires zu Ehren von Astor Piazzolla, bei dem der Veranstalter auf die Bühne kam, uns mitten beim Spielen unterbrach (ich vermutete den Ausbruch eines Feuers oder ähnlich Katastrophales als triftigen Grund, dies zu tun), um das verspätete Eintreffen der Witwe von Astor Piazzolla anzukündigen.

Mein wertvollster Tipp für den Musikernachwuchs:

Nicht darauf zu achten, die Dinge möglichst fehlerfrei „richtig“ zu machen, sondern beim Spielen etwas zu „erzählen“.

Das wünsche ich mir für die Zukunft der Klassik-Szene:

Ich wünsche mir, dass die Klassik-Szene die Coronakrise gut übersteht, nicht zum „Business as usual“ zurückkehrt, sondern als Bildung mehr Relevanz einfordert und vielleicht sogar gestärkt aus der Krise hervorgeht.

Mein nächstes Projekt:

Das „Revolutionary Icons“ veröffentlichen und die Cellokonzerte von Erich Wolfgang Korngold und John Williams.

Das verbinde ich mit der Musikstadt Leipzig:

Mendelssohn, Bach und das Gewandhaus.

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